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Hauptübung 2018

Die Feuerwehr Starrkirch-Wil lud am Samstag, den 3.11.2018, zur alljährlich stattfindenden Hauptübung ein. Der Kommandant begrüsste alle Besucher und präsentierte seine Mannschaft, die in einer Kolonne aufmarschierte.

Die Feuerwehr zeigte dieses Jahr eine Einsatzübung mit dem Hauptthema Rettungsdienst/Leiterdienst. Es wurden diverse Leitern in jeder Bauart und Länge gezeigt, natürlich durfte auch ein Löschaufbau mit dem Tanklöschfahrzeug nicht fehlen. Die Feuerwehr Starrkirch-Wil stellte anlässlich dieser Übung zum letzten Mal die Strebenleiter (14 Meter) zur Show, sozusagen als Verabschiedung der Leiter, ihre Ära geht zu Ende. Diese Leiter wird im Kanton respektive von der Gebäudeversicherung seit einigen Jahren nicht mehr ausgebildet und die Feuerwehr Starrkirch-Wil war wohl eine der letzten Feuerwehren im Kanton die noch mit dieser Leiter arbeitete. Als Gegenstück wurde die neue Schiebeleiter mit Stützen (ebenfalls 14 Meter) vorgestellt. Der Kommandant erklärt allerdings der Bevölkerung, dass bei 14 Metern Höhe nur für die Feuerwehr Starrkirch-Wil Schluss ist. Selbstverständlich stehen den kleineren Feuerwehren die Supportfeuerwehren mit noch grösseren und längeren Leitern zur Unterstützung bereit. Eines dieser Fahrzeuge ist im Besitz der Betriebsfeuerwehr des Kernkraftwerkes Gösgen, ein sogenanntes Hubrettungsfahrzeug des Typs Bronto Skylift. Dieses Fahrzeug wird nun als Highlight der Bevölkerung vorgeführt. Das imposante Fahrzeug mit seinen 25 Tonnen erreicht eine Arbeitshöhe von bis zu 45 Metern und einer seitlichen Ausladung von 28 Metern. Nach einer kurzen Einsatzbesprechung durch den Übungsleiter Oblt. Graber Christoph ist die Einsatzübung auch schon vorbei.

Im Dorfkeller geht es dann bei einem Aperitif über zum Rapport durch den Kommandanten Rolf Hüsser. Die Feuerwehr leistete im vergangen Jahr 13 Einsätze. Bei drei Bränden, drei Wasserwehreinsätzen, einem Windfall, vier Herznotfällen und bei zwei Nachbarschaftshilfen kamen insgesamt 204 Einsatzstunden zusammen. Ganz speziell war für die Feuerwehr die Situation während des Sommers, weil wegen der Sanierung des Vorplatzes die Feuerwehr ausquartiert werden musste. Da der Platz nicht befahren werden konnte musste die Feuerwehr ihre Fahrzeuge und ein Teil des Materials auslagern um die Einsatzbereitschaft permanent gewährleisten zu können. Aber auch dieser Umstand konnte erfolgreich gemeistert werden, dank diversen Personen die Unterstände Garagen usw. zur Verfügung stellten. Ein ganz spezieller Dank an dieser Stelle geht an Raoul Kiefer, Andreas Wirz und Christoph Graber die während des Sommers Fahrzeuge und Material bei sich unterstellten.

Damit die Feuerwehr in brenzligen Situationen rasch reagieren kann absolvierten sie gesamthaft 28 Übungen in diversen Diensten. Die Mannschaft besuchte insgesamt 41.5 Kurstage. Durch die Rekrutierung und Eigenwerbung konnten im letzten Jahr wieder fünf neue Mitglieder für den Feuerwehrdienst begeistert werden. Dies sind: Nadine Hug, Fabrina Schwendener, Allesandra Opper, Ben Chaabane Moktar und Benjamin Conconi. Auch dieses Jahr verliessen oder verlassen noch drei Mitglieder die Feuerwehr infolge Wohnortwechsels: Güntert Marc, Hug David und Pascal Moll. Altershalber verlässt Christian Grossenbacher die Feuerwehr nach 15 Jahren aktiven Dienst. Zum Gefreiten befördert werden konnte dieses Jahr Michel Lehmann der im Amte des Feuerwehradministrators sein erstes Jahr überstanden hat. Ebenfalls zum Gefreiten befördert wurde Rico Koglin der erfolgreich innert zwei Jahren alle dazu benötigten Kurse besucht hatte.

Zu Schluss bedankt sich der Kommandant Rolf Hüsser bei seiner Mannschaft und seinem Kader für das aktive Mitarbeiten und die Unterstützung. Sowie auch bei den Familien der Feuerwehr Männern und Frauen, dem Gemeinderat, der Gemeindeverwaltung, den Nachbarfeuerwehren Dulliken und Olten und der Betriebswehr KKG für die tolle Zusammenarbeit und die grosse Unterstützung im vergangenen Jahr.

Rolf Hüsser
Kdt Feuerwehr Starrkirch-Wil


Fotos: Jörg Moll und Beat Gradwohl